Mangelernährung

Das Phänomen der Unterernährung im Alter ist kaum bekannt. Mangelernährung gilt als am wenigsten beachtete Krankheit im hohen Alter. Wenn Ihre Angehörigen ungewollt an Gewicht verlieren, sollten Sie unverzüglich den betreuenden Arzt informieren. Schätzungsweise sind in Deutschland 1,7 Millionen unterernährt. 1,5 Millionen der Betroffenen leben zu Hause und der Rest in stationären Einrichtungen. Polnische Pflegekräfte im Rahmen einer 24 Stunden Betreuung können das Problem rechtzeitig erkennen und schwerwiegende Folgen abwenden. Erste Anzeichen sind immer ernst zu nehmen. Auf jegliche Änderungen des Essverhaltens muss reagiert werden. Unsere Vermittlung polnischer Betreuungskräfte vermittelt Pflegekräfte aus Polen für Ihre Pflege 24 Stunden. Das Konzept der rund um die Uhr Pflege zu Hause hat sich in Deutschland bewährt und wir sehr häufig in Anspruch genommen. Eine polnische Pflegerin nimmt jede Gewichtsabnahme Ihrer Angehörigen wahr und setzt verschiedene Instrumente ein. Dazu zählen unter anderem: Ernährungstagebücher, Trinkprotokolle und  Messungen des Körpergewichts sowie der Körpergröße.

Der Begriff Unterernährung wird nicht einheitlich definiert. Man verwendet unterschiedliche Bezeichnungen wie Mangel- und Fehlernährung oder Malnutrition. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin handelt es sich um ein anhaltendes Defizit an Energie und Nährstoffen. Die Bilanz dabei zwischen Aufnahme und Bedarf ist negativ. Im hohen Alter lässt das Durstgefühl bekanntlich ab. Aus diesem Grund ist Fehlernährung häufig mit einer mangelnden Flüssigkeitsaufnahme verbunden und führt zur Austrocknung. Eine anhaltende Unterernährung führt zu einem Gewichtsverlust und kann mit der Zeit lebensgefährlich werden. 

Das Phänomen entsteht in den meisten Fällen über einen langen Zeitraum und wird leider zu spät erkannt und diagnostiziert. Folgende Faktoren lösen dieses Phänomen aus: Appetitlosigkeit, kein Durstempfinden, Kau- bzw. Schluckbeschwerden, fehlende Bewegung, Krankheiten (wie z. B. Demenz, Krebs, Infektionen, Depressionen), Nebenwirkungen von Arzneimitteln und letztendlich soziale Faktoren wie Einsamkeit oder Armut. Häufig handelt es sich jedoch um eine Verkettung beschriebenen Faktoren. Die Betroffenen geraten in einen Teufelskreis, den sie selber kaum durchbrechen können. Wenn eine Mangelernährung nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann sie sich auf Organsysteme auswirken. Daher benötigen die Patienten eine professionelle Hilfe unter anderem durch eine legale 24 Stunden Betreuung. Denn nur bei einer frühen Diagnose kann eine bedarfsgerechte Ernährungstherapie durchgeführt werden. Das Ziel sollte immer sein, die Ursachen der Unterernährung nachhaltig zu beseitigen.