Osteoporose

Osteoporose (Knochenschwund) gehört zu den häufigsten Knochenerkrankungen in der Bundesrepublik und gilt als eine Volkskrankheit. Jeder Mensch kann jedoch viel dagegen tun, indem man auf gesunde Ernährung und Bewegung achtet. Nach dem 40. Lebensjahr baut der Körper die Knochenmasse jährlich bis ein Prozent ab. Beim Knochenschwund nimmt die Knochenmasse deutlich mehr ab als bei gesunden Menschen. Das Skelett des Betroffenen verliert an Stabilität und das Risiko für Brüche steigt erheblich. 

 

Die Erkrankung kann unterschiedliche Ursachen haben. Bei etwa fünf Prozent der Patienten hängt sie mit einer längerfristigen Medikamenteneinnahme zusammen (sekundäre Osteoporose). In den meisten Fällen tritt jedoch die sog. primäre Osteoporose auf, die nicht auf Erkrankungen oder Arzneimittel zurückzuführen ist. Besonders Frauen nach den Wechseljahren und ältere Menschen ab  dem 70. Lebensjahr sind von Knochenschwund betroffen. In dem Anfangsstadium sind nur wenig Symptome zu beobachten. Mit dem Fortschreiten der Krankheit kommt es ohne erkennbare Ursachen zu Knochenbrüchen (Spontanfrakturen). Nicht selten kommen auch Wirbelkörperbrüche vor. 

Die Therapie zielt hauptsächlich darauf ab, den Knochenstoffwechsel zu beeinflussen, damit Brüche verhindert werden. Auch ist die richtige Ernährung beim Knochenschwund von großer Bedeutung. Für gesunde Knochen spielt Kalzium die wichtigste Rolle. Die eingenommenen Speisen sollten besonders kalziumreich sein. Milchprodukte, Joghurt und Käse liefern ausreichend Kalzium. Wichtig ist auch Fisch (vor allem Lachs und Hering) und reichlich Gemüse wie Blumenkohl, Broccoli oder Grünkohl. Als Zwischenmahlzeit empfehlen Ernährungswissenschaftler Nüsse, Hülsenfrüchte und Samen. Auf phosphathaltige Getränke, Alkohol und Nikotin sollten die Betroffenen möglichst verzichten, da die Kalziumaufnahme sonst vermindert werden kann. 

Viel Bewegung, Spaziergänge an der frischen Luft und Sonne halten Ihre Knochen auf Trab und kurbeln die eigene Vitamin D Produktion an. Zu empfehlen sind auch Wanderungen mit Rucksack, wenn Sie noch fit genug sind. Unsere Pflegekräfte aus Osteuropa im Rahmen einer 24 Stunden Betreuung kümmern sich auch um Knochenschwund-Patienten. Bei dem Modell der Seniorenbetreuung 24 Stunden achtet jede Pflegekraft aus Polen auf die gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung des Patienten.