Parkinson

Die Parkinsonsche Krankheit (auch Morbus Parkinson, Paralysis agitans, oder einfach Schüttellähmung genannt) gehört neben der Alzheimer-Demenz zu den am häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Alter. Namensgeber dieser Erkrankung ist der englischer Arzt und Apotheker James Parkinson. In seiner Abhandlung aus dem Jahr 1817 "Essay on the Shaking Palsy" beschreibt der Londoner Arzt genau die wichtigsten Symptome der Erkrankung. Ob Schüttellähmung als eine Krankheit des Industriezeitalters gilt, ist unter Medizinern umstritten. Es gibt Hinweise auf diese Erkrankung bereits aus dem 3. Jh vor Christi. Meist sind ältere Menschen von Schüttellähmung betroffen, obwohl sie auch in jüngeren Jahren auftreten kann. Paralysis agitans gehört zu den langsam fortschreitenden neurologischen Erkrankungen. Bestimmte Gebiete des Gehirns sind hierfür betroffen, die die willkürlichen und unwillkürlichen Bewegungen kontrollieren. Bei den Betroffenen beobachtet man folgende Symptome: Bewegungsarmut, Zittern in Ruhe, Gang- und Gleichgewichtsstörungen sowie Muskelsteifheit. 

Im fortgeschrittenen Stadium treten verlangsamte Bewegungen und eine stark ausgeprägte Muskelsteifheit auf. Aufgrund der Symptome sind dann schnelle Bewegungen unmöglich. Es fällt dem Patienten schwer, schnell loszugehen und abzubremsen. Die erkrankte Person ist in seiner Bewegung plötzlich gehemmt und die Körperhaltung wird instabil, sodass Patienten im fortgeschrittenen Stadium schnell hinfallen können. Typisch ist auch das Zittern der Hände (sog. Ruhetremor), wenn ein Arm liegt oder hängt. Mit der Zeit entwickelt sich dieses vorübergehende Anzeichen zu einem ständig andauernden Zustand. 

Im Spätstadium kann sich der Erkrankte schlechter bewegen und stehen, sodass er später meist auf den Rollstuhl angewiesen ist. In diesem Stadium der Erkrankung kann es auch zu einer gänzlichen Bewegungsunfähigkeit kommen, die von heute auf morgen auftreten kann. Das Sprechen oder Schlucken ist im Spätstadium kaum möglich. Die Betroffenen können sich dann nicht mehr selbst versorgen und sind auf fremde Hilfe angewiesen. Die meisten Kranken möchten nicht ein ein Pflegeheim umziehen und wollen in der vertrauten Umgebung weiter leben können. Die beste Alternative stellt hier die Betreuung 24 Stunden Zuhause durch Pflegekräfte aus Osteuropa dar. Eine polnische Pflegekraft wohnt mit im Haushalt und ist für die Grundpflege und die Haushaltsführung zuständig. Die Seniorenbetreuung 24 Stunden funktioniert in Deutschland seit Jahren mit sehr gutem Erfolg.