Barrierefreiheit

 

Laut der letzten Studie des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) ist in Europa nur 1 Prozent aller Wohnungen altersgerecht umgebaut. In Deutschland müssen derzeit ca. 800 000 Wohnungen barrierefrei umgebaut werden. 

Menschen, die im hohen Alter in den eigenen vier Wänden bleiben möchten, müssen meistens einige bauliche Veränderungen vornehmen. Wenn die Beweglichkeit der Senioren nachlässt, sollte man sich Gedanken über einen Umbau machen. Das Ausmaß des Umbaus hängt natürlich von der ursprünglichen Ausstattung und den individuellen Ansprüchen ab. Es bieten sich verschiedene Maßnahmen zur Umgestaltung. Auch ohne großen finanziellen und baulichen Aufwand lassen sich die meisten Barrieren entfernen. Oft handelt es sich ausschliesslich um Stolperfallen wie herumliegende Teppiche oder Fußläufer, die man einfach befestigen oder am besten beseitigen kann. Bei älteren Menschen sind die Haushalte häufig zu eng und zu üppig möbliert. Das Problem ist schnell gelöst, indem man sich einfach von vielen Möbelstücken trennt. Wichtig ist auch ein zweiter Handlauf und eine gute Beleuchtung der Treppen. Eine gute Lösung wäre hier ein Treppensitzlift. 

 

Viele Hilfsmittel machen den Alltag leichter

Sehr nützlich sind beispielsweise Haltegriffe. Im Badezimmer, in der Dusche, im Flur oder an der Eingangstür um nicht zu stolpern oder zu stürzen. Empfehlenswert ist ein Sessel im Flur, damit der Pflegebedürftige im Sitzen die Schuhe anziehen kann. Generell sollten alle Sitzmöbel in der Höhe auf den Senioren angepasst sein, damit das Aufstehen und Hinsetzen keine Schwierigkeiten dem Pflegebedürftigen bereitet. Im Küchenbereich kann man einfach alle nötigen Geräte in eine gut erreichbare Höhe umräumen. 

 

Es gibt verschiedene unabhängige Stellen (wie z.B. Pflegestützpunkte), die Sie kostenlos beraten. In manchen Fällen ist ein komplizierter Umbau notwendig, um eine Wohnung barrierefrei zu gestalten. Für die Finanzierung müssen Sie in den meisten Fällen nicht allein aufkommen. Finanzielle Unterstützung bieten unter anderem Bund, Land, Pflegekassen, Banken (z.B. KfW) und Versicherungen. 

 

Können Ihre Angehörigen die eigene Wohnung gut erreichen? Dann ist es möglich in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Im Rahmen einer 24h Pflege durch Pflegekräfte aus Osteuropa werden Pflegebedürftige zu Hause betreut. Eine Pflegerin aus Polen übernimmt die Grundpflege, alle anfallenden Aufgaben im Haushalt und ist rund um die Uhr vor Ort.