COVID-19: In der Corona-Krise stellen wir weiterhin Betreuungspersonal und den Transport sicher
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Corona & Pflege

Stand: September 2020

  • Sogenannte 24 Stunden Pflegekräfte trotz Corona-Krise verfügbar
  • Betreuung in häuslicher Gemeinschaft ist nach wie vor die sicherste Betreuungsform!
  • Geringes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2, da geringe Konnzentration von Menschen
  • Private Betreuungspersonen können bei uns unbürokratisch legalisiert werden

Seit Februar 2020 befinden sich alle Länder der Welt in einem Ausnahmezustand. Die durch die Regierungen der Länder eingeführten Maßnahmen zum Schutz der Bürger gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus (COVID-19), stellen jeden Menschen vor ungeahnten Herausforderungen.

Vilena - Pflege zuhause übernimmt von Anfang an die soziale Verantwortung. Die Sicherstellung der sogenannten 24 Stunden Pflege ist für uns daher in dieser schwierigen Zeit die höchste Priorität. Pflegebedürftige Personen zählen zu der größten Risikogruppe und aus diesem Grund sollte unsere Betreuungsform als sicherste betrachtet werden. Eine und die gleiche Betreuungsperson kümmert sich um eine zu betreuende Person. Derartiges Verhältnis kann Ihnen weder ein Pflegeheim noch die ambulante Pflege anbieten.

Wir und unsere starken Partner im EU -Ausland arbeiten Hand in Hand zusammen und haben uns den neuen schwierigen Bedingungen angepasst, dass die häusliche Betreuung weiterhin gewährleistet werden kann.

Corona-Prämie und Reisekostenzuschlag

Viele unsere Kooperationspartner führten eine befristete "Corona-Prämie" ein, damit die Betreuungskräfte unter anderem für ihre Arbeitsbereitschaft entsprechend honoriert werden. Viele Betreuerinnen verlängern ihre Einsätze in Deutschland und sind dementsprechend einer höheren Arbeitsbelastung ausgesetzt.
Da die Busse nur eine reduzierte Anzahl an Fahrgästen befördern dürfen, sind in vielen Fällen auch die Fahrtkosten gestiegen. Wir möchten Sie daher an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es ebenfalls für den Transport zu Mehrkosten kommen kann.

Betreuungspersonen von Quarantänepflicht in Deutschland ausgenommen

Betreuungspersonen, die durch eine legale Vermittlungsagentur vermittelt wurden, gelten als Berufspendler und sind deshalb von der Quarantänepflicht nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ausgenommen. Das deckt sich mit den Leitlinien der EU-Kommission für die Wahrung der Freizügigkeit systemrelevanter Arbeitskräfte. Zu denen die von uns vermittelten Betreuungspersonen ausdrücklich gehören.

Sie möchten Ihre private Betreuungskraft legalisieren?

Wir helfen Ihnen dabei. Wie Sie sicherlich wissen, das Schengen-Abkommen wurde vorläufig außer Kraft gesetzt und die Betreuungspersonen müssen während der Kontrolle an der Grenze oder im Landesinneren der Bundespolizei unter anderem einen gültigen Arbeitsvertrag vorlegen. Anderenfalls wird der Betreuungskraft die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Infolgedessen wird sie verhaftet und ausgewiesen.

Wenn Sie bereits eine private Betreuungskraft beschäftigen und zu Vilena - Pflege zuhause wechseln möchten, bitten wir Sie das Anfrageformular auszufüllen und abzusenden. Wir erstellen Ihnen ein faires Angebot und kümmern uns dann selbstverständlich um die Anstellung und soziale Sicherheit Ihrer Betreuungskraft.

Pflegeschulungen im Fernlehrgang

Wird die zu betreuende Person von einem Angehörigen gepflegt und benötigt dieser dementsprechend eine Schulung, so wird dieser per Telefon oder Video durchgeführt. In der Regel erfolgt die Schulung im Haushalt der Pflegeperson, doch um diese zu schützen, fallen diese Schulungen im Haushalt vorerst bis zum 30.9.2020 aus.

Besuche durch den MDK

Möchten Sie eine Höherstufung der Pflegestufe beantragen, so ist es nötig, dass der MDK zu einer persönlichen Begutachtung in die Häuslichkeit oder das Pflegeheim kommt. Jedoch wurden diese Besuche vorerst bis zum 20.9.2020 eingestellt, um die Patienten keinem Risiko auszusetzen. Bis Ende September wird lediglich nach Aktenlage entschieden. Hierfür erfolgt ein Telefoninterview mit der zu betreuenden Person, sofern diese dazu in der Lage ist und mit dem gesetzlichen Betreuer oder einer Pflegekraft.

Das Gleiche gilt im Moment für Beratungsgespräche nach § 37.3. Auch diese entfallen bis zum 30.9.2020 und erfolgen in dringenden Fällen telefonisch. Wichtig ist, dass das Pflegegeld während dieser Zeit nicht geändert, also gekürzt wird.

Verhinderungspflege und Entlastungsbetrag während Corona

Wird die zu betreuende Person von einem Angehörigen gepflegt und erkrankt dieser an dem Coronavirus, so kann er eine Verhinderungspflege beantragen. In der Regel bezahlt die Pflegeversicherung diese Kosten, sofern Sie die Person mindestens die letzten 6 Monate zu Hause gepflegt haben. Auch muss die Pflegeperson den Pflegegrad 2 bis 5 haben.

Bei der Entlastungspflege handelt es sich um haushaltsnahe Dienstleistungen und sie wird bei Pflegegrad 1 bis zum 30.9.2020 gewährt.

Es ist jedoch unbedingt zu beachten, dass die Nachfragen nach diesen Leistungen derzeit sehr hoch sind und dementsprechend auch eine Wartezeit entstehen kann.

Hygienemaßnahmen sind sehr wichtig

Wer einen Pflegebedürftigen betreut muss nun vermehrt auf Hygienemaßnahmen achten, um die zu pflegende Person nicht anzustecken. Pflegedienste und 24-Stunden-Pflegekräfte werden eingehend unterrichtet, wie sie sich zu verhalten haben. Da es sich nicht vermeiden lässt, der zu pflegenden Person zu nahe zu kommen, ist es umso wichtiger, sich außerhalb der Pflege so verantwortungsvoll zu verhalten, um sich nicht anzustecken.

Gründliches Händewaschen oder Desinfizieren sind sehr wichtig, wenn der Haushalt der pflegebedürftigen Person betreten wird. Zudem verhindert eine Mund-Nasen-Maske, dass sich die Pflegeperson durch Tröpfchen ansteckt.

Der Vorteil einer sogenannten 24-Stunden-Pflege

Während der Corona-Pandemie bietet die sogenannte 24-Stunden-Pflegekraft einen großen Vorteil. Sie wohnt in der häuslichen Umgebung der pflegebedürftigen Person und kommt somit nicht ständig mit anderen Menschen in Kontakt. Sie wird den Haushalt für Besorgungen oder Arztbesuche verlassen, muss sich aber nicht noch um viele weitere Patienten kümmern. Das hat den Vorteil, dass das Risiko relativ gering ist, dass sie eine Ansteckungsgefahr darstellt.

Gerade bei häuslichen Pflegediensten wechseln sich die Pfleger je nach Dienstplan oft ab und somit kommen auch verschiedene Personen zur Pflege. Doch dieser ständige Wechsel birgt auch das Risiko, dass doch einmal das Coronavirus zur pflegebedürftigen Person gebracht wird.

Eine 24-Stunden-Pflegekraft gehört praktisch zur Familie, und das ist für den Pflegebedürftigen auch von Vorteil. Er kann sich an die Person gewöhnen, Vertrauen aufbauen und muss sich nicht ständig auf neue Pflegekräfte einstellen. Gerade für Personen mit einer Demenz ist dies oftmals sehr wichtig.

Der Weg bis zur sogenannten 24-Stunden-Pflegekraft

Natürlich ist es nicht immer möglich, gleich eine passende Pflegekraft zu finden und der Weg in die Kurzzeitpflege oder das Pflegeheim ist oftmals die letzte Option. Alternativ haben pflegende Angehörige aber auch die Möglichkeit, eine Arbeitsverhinderung zu beantragen. Hierbei können Sie bis zu 10 Tage von der Arbeit freigestellt werden, um sich um die Person zu kümmern. Während Corona beträgt die Freistellungszeit sogar bis zu 20 Tage, jedoch gilt dies vorerst nur noch bis zum 30.9.2020.

Da in dieser Zeit auch kein Lohn vom Arbeitgeber bezahlt wird, haben Sie die Möglichkeit, Pflegeunterstützungsgeld zu beantragen. Diese gilt als Lohnersatz für die Zeit, während Sie sich um die Pflegeorganisation kümmern.

Im Zweifel gibt es auch noch die Familienpflegezeit, bei der die Arbeitszeit für 24 Monate reduziert werden kann. Wöchentlich müssen dann 15 Stunden gearbeitet werden und die restliche Zeit kümmern Sie sich um die pflegebedürftige Person. Dies wäre eine gute Alternative, bis dann eine geeignete Pflegekraft gefunden wurde.

 

 

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